Ziel
Du verfeinerst deine Prompts so, dass Copilot genau das liefert, was du brauchst — statt irgendetwas Ähnliches.
Warum das zählt
Kennst du das? Du gibst dir Mühe, formulierst deinen Prompt — und Copilot liefert etwas völlig anderes, als du brauchst. Viele geben nach dem zweiten Versuch auf, weil sie denken: “Es funktioniert einfach nicht.”
Dabei ist ein guter Prompt wie ein sauberer Lift: Technik schlägt Kraft. Diese Session trainiert die Technik.
Der Drill
- Nimm einen Prompt, den du diese Woche schon verwendet hast — für eine Zusammenfassung, einen Vorschlag oder eine Mail.
- Öffne Copilot und starte mit dieser Variante:
Ich möchte das Ergebnis verbessern. Hier ist mein ursprünglicher
Prompt: [dein Prompt]
Was kann ich tun, damit du mich besser verstehst?
Was fehlt dir für ein gutes Ergebnis?
- Baue die Antwort in deinen Prompt ein und lass ihn erneut laufen. Vergleiche die beiden Ergebnisse.
Das ist der ganze Trick: Du fragst Copilot, was ihm fehlt — statt zu raten.
Extra Runde
Baue deine Prompts künftig aus vier Bausteinen:
- Ziel: Was soll Copilot tun?
- Kontext: Warum brauchst du das Ergebnis?
- Erwartung: In welchem Format oder Ton?
- Quelle: Welche Daten oder Dokumente soll Copilot verwenden?
Nimm einen alten Prompt und rüste ihn mit allen vier Bausteinen nach. Der Unterschied ist sofort sichtbar.
Micro-Win
Du hast heute nicht einfach gefragt — du hast bewusst formuliert.
Denk dran
Jeder gute Prompt beginnt mit Klarheit und Struktur, nicht mit Zufall. Und Klarheit über die Aufgabe ist Denkarbeit, die dir kein Werkzeug abnimmt — Copilot verstärkt sie nur.